Eine kurzer Exkurs in fünf häufige Irrtümer und die Lösungen von ZOLLER
Besonders kleine Unternehmen zögern bei der Digitalisierung ihrer Fertigung und verschenken dadurch ohne Not hohe Effizienzvorteile gegenüber dem Wettbewerb. Die Gründe basieren häufig auf Vorurteilen. Höchste Zeit, einige dieser Irrtümer auszuräumen und zugleich passende Lösungen für kleine und mittelgroße Fertigungen vorzustellen.
Bei Digitalisierung geht es um Effizienz. Digitalisierung ist immer dann ein Gewinn, wenn sie Abläufe einfacher, schneller, günstiger oder sicherer macht. Dieser Grundsatz gilt für große, mittlere und kleine Fertigungen. Verhilft ein digitales Tool einem Unternehmen zu einem Effizienzvorsprung, lohnt sich die Investition.
Kleine Unternehmen schätzen den Aufwand für Digitalisierung oft als zu groß und den Nutzen als zu gering ein. Tatsache ist aber: Nahezu jede Fertigung hat Ansatzpunkte für Digitalisierung.
1. Irrtum:
»Unsere Werkzeugdaten liegen in umfangreichen Exceltabellen. Die können wir doch nicht von Hand in ein Toolmanagement-System übertragen.«
Die ZOLLER-Lösung:
Mit ZOLLER ist die manuelle Eingabe von Excel-Daten überhaupt nicht erforderlich. Der Einlesefilter in der ZOLLER-Software führt den Import schnell und einfach durch. ZOLLER hat bei einem Kunden Excel-Daten von 140 Werkzeugen im Handumdrehen in die Werkzeugdatenbank z.One eingelesen.
2. Irrtum:
»Für uns als kleine Fertigung ist eine digitale Lagerortverwaltung sinnlos. Wir wissen auch so, wo unsere Werkzeuge liegen.«
Die ZOLLER-Lösung:
Jeder weiß, wie sehr die Suche nach einem Werkzeug oder einer Komponente nerven kann. Der nächste Auftrag wartet, die Zeit läuft, der Stresspegel steigt. Bei einem Kunden hat ZOLLER die Lagerortverwaltung so eingerichtet, dass der Lagerort eines Werkzeugs automatisch auf den Einrichteblättern angegeben wird. Damit läuft die Werkzeugvorbereitung reibungslos.
3. Irrtum:
»Digitaler Transfer von Werkzeugdaten ist überflüssig. Unsere Maschinenbediener sind so routiniert – die machen alle Eingaben schon immer von Hand.«
Die ZOLLER-Lösung:
Jedes Mal alle Werkzeugdaten von Hand in die CNC-Maschine einzugeben, ist nicht zeiteffizient – ganz abgesehen von der Gefahr, dass sich ein Zahlendreher einschleicht. Mit »zidCode« läuft der Datentransfer schnell und fehlerfrei. Diese ZOLLER-Lösung überträgt relevante Werkzeugdaten automatisiert in die Steuerung der CNC-Maschine.
4. Irrtum:
»Standzeiterfassung? Lohnt sich nicht. Für uns als Kleinbetrieb ist es viel zu aufwendig, Standzeiten zu erfassen, einzutragen, auszulesen und auszuwerten. Das steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.«
Die ZOLLER-Lösung:
Standzeitdaten sind wertvoll für die Fertigungs- und Kostenplanung. Mit der Software »flash« erkennen Sie sofort, wie hoch die Reststandzeiten Ihrer Werkzeuge sind. Damit optimieren Sie Werkzeugwechsel und reduzieren teuren Maschinenstillstand.
5. Irrtum:
»Wir sind zehn Leute, da kann sich keiner um das Netzwerk kümmern. Außerdem kennen wir uns damit nicht aus.«
Die ZOLLER-Lösung:
Digitalisierung erfordert Vernetzung. Doch viele Betriebe sehen Netzwerke als kritischen Punkt. Es kommen berechtigte Fragen wie: „Was ist, wenn das Netzwerk ausfällt? Dann ist doch Stillstand.“ ZOLLER kennt gute, günstige und sichere Lösungen, die sich einfach verwalten lassen und ihren Zweck zuverlässig erfüllen.
Machen Sie mehr aus Ihrer Fertigung
Hinterfragt man häufige Irrtümer zur Digitalisierung, zeigt sich: Auch in kleinen Unternehmen wirkt sich Digitalisierung positiv aus – durch deutliche Kostenersparnis, höhere Sicherheit und mehr Produktivität. Digitalisierung ist heute keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit, um im Wettbewerb mithalten zu können.
ZOLLER ist Vorreiter in der Digitalisierung von Prozessen rund um spanende Werkzeuge. Gerne begleiten wir Sie in die digitale Zukunft mit Lösungen, die praxiserprobt und anschlussfähig sind. Sie funktionieren in kleinen Betrieben genauso wie in Industrie 4.0-Unternehmen.